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Wir haben ein eigenes Boot, die Skidbladnir. Das Boot der Götter. Mit dem können wir an Land und natürlich auf dem Wasser die grandiose Bootsbaukunst der Wikinger demonstrieren.

Und die Wikinger konnten doch kreuzen! (Allerdings war es bei der Abdrift oft sinnvoller, auf den richtigen Wind zu warten! Und außerdem hatten sie selten so eilige Termine - die Klöster, die es zu brandschatzen galt, konnten sich gedulden ;-)). Nein, ganz im Ernst - Boote dieser Größe wurden meist zu friedlichen Zwecken genutzt. So handhaben wir das auch.

Die technischen Daten der Skibladnir:

boot

Länge: 6,30 m
Breite: 1,75 m
Tiefgang: 0,30 m
Mastlänge: 4.60 m
Segelfläche: 8,5 m²
Rudern: mit 2 bis 6 Riemen
Verdrängung: 250 kg (komplett ausgerüstet)
Bauzeit: Oktober 2001 - Mai 2002 (320 Stunden) - gebaut von Sebastian alleine mit Praktikantenhilfe beim Hammer reichen ....

Der Bootstyp stammt aus dem 9. – 10. Jahrhundert und wurde in fast unveränderter Form bis ins 19. Jahrhundert hinein gebaut. Genutzt wurden diese Boote hauptsächlich von Fischern und Bauern zum Fischen und Transportieren von Waren, kleineren Tieren und natürlich auch Menschen. Das Einsatzgebiet dieses Bootstyps waren hauptsächlich die Fjorde und Binnengewässer, aber auch die Küstengebiete Skandinaviens. Die Boote konnten von mehreren Personen gerudert, oder aber mittels eines Rahsegels gesegelt werden.

Sie waren recht einfach zu handhaben, hatten einen sehr geringen Tiefgang und dabei eine recht hohe Zuladung. Solch ein Boot war relativ leicht. So konnte es durchaus von 4 Männern über kurze Strecken getragen werden. Es wog je nach Ausrüstung etwa 240 kg und konnte bei nicht allzu viel Wellengang durchaus das Dreifache an Last aufnehmen.

Das Boot hat eine eigene Webseite mit viel mehr Informationen und einer "Bauanleitung"/ einem Erfahrungsbericht: http://www.wikingerboot-skidbladnir.de/

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